in Zusammenarbeit mit dem Klimaclub Hersbruck - Gutes Klima selber machen - Kampagne für Klimaschutz und Energieautonomie im Nürnberger Land
„I don’t know what to do with climate change, so I wear a new dress and come here.“ Meka Muratova
Eine Warnweste mit einem Zitat bestickt kleidet Karin Bergdolt zum Mit-Mach-Tag. Dabei verteilt sie eine zum Schreibblock umgestaltete Literaturliste und Postkarten zur Streuung und Fortführung des Dialogs über Fragen zum Klimawandel. Sie betreibt Informationsfortschreibung und Kommunikationsfortsetzung.
Das Mobile Archiv entstand aus dem Projekt KlimaSichten (PLATFORM3 und WECF, September 2011), in dessen Zentrum ein Workshop zum Thema Klimawandel stand. KünstlerInnen aus Bosnien, Georgien, Kazachstan, Kirgisistan und Deutschland waren eingeladen, gemeinsam mit WissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen zum Thema Klimawandel zu diskutieren und künstlerisch zu arbeiten. Das mobile Archiv von Karin Bergdolt dokumentiert und transformiert das Projekt im Nachhinein künstlerisch. Auf verschiedenen Veranstaltungen war es im Rahmen des Münchner Klimaherbstes und im Münchner Stadtraum 2011 präsent. Mehr Bilder
Kunst in der KUNSTZENTRALE SCHÖNBERG
Beteiligte: Jörg & Ingke Wagner (Gießen), Regina Pemsl (Nürnberg), Werner Pregler (Nürnberg), Klaus Richter (München), Sigi Wiedemann (Buchloe, u.a.
Gewöhnlich wird das Bauen von der Funktion und Technik, bestenfalls von der Architektur her gedacht. Denkt man die Kunst mit ihrem Bau aber vom Bewohnen und das Bewohnen von den Menschen und vom Leben her, bedeutet Kunst-am-Bau: Es geht um den einen - persönlichen - Dialog zwischen Mensch, Natur und Haus. Es geht darum, dem Menschen mit seiner Wesensart nach zu spüren und zu begreifen. Und es bedeutet auch: Sehen und Zeigen, dass aus dem Umbauten mit seiner umformten Natur ein Beitrag zum eigenen und gemeinsamen Stadt- bzw. Dorfleben entsteht!
Kulturelle Prozesse gehören zu einer nachhaltigen Stadt- und Dorfentwicklung. Dass durch kulturelle Arbeit Lebenswelt und alltägliche Lebenskunst „gebaut“ wird, manifestiert die KUNSTZENTRALE mit seinen beteiligten Partnerinnen und Partnern. Eine Einladung seitens der Kunst zum Dialog mit Lebensbedürfnissen, Infrastruktur und dem Bestreben nach Nachhaltigkeit und Integration.
coming up Mai 2012:
MEIN.DEIN.UNSER — Heiligtum. (Das Auto und — nicht mehr.)
Eine interdisziplinäre Prophetie an einer leerstehenden Tankstelle:
Eine Form des Protests gegenüber unserem Umgang mit Mobilität,
unseren Resourcen und der Verschiebung unserer Werte.
Installation und Intervention
17. bis 20. Mai 2012
An der ehemaligen Quelletankstelle, Fürther Straße in Nürnberg
Beteiligte
Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis, München (angefragt)
Beton&Garten Verlag, Berlin (angefragt)
Lucia Dellefant, München
Ingke Günther und Jörg Wagner
Andrea Knobloch, Köln
Elke Mark, Köln
Regina Pemsl, Nürnberg
Dürer-Gymnasium, Nürnberg mit Anne Hagl
Wilma Renfordt, Berlin
Wolfgang Weber, Nürnberg
und Karin Bergdolt
Grafik: Wolfgang Gebhard, München
Bevor eine Veränderungen stattfinden kann, muss man sich diese vorstellen, es bedarf der Bilder und Visionen: Wie kann eine solche Veränderungen tatsächlich aussehen? So haben wir den physischen Ort der aufgelassenen Tankstelle gewählt. Die Tankstellen sind Orte, die durch ihre Verlassenheit und oft auch durch die bestehende Architektur eine besondere Ausstrahlung besitzen. Sie sind einerseits Relikt, aber fast auch Mahnmal; wir sehen sie sinnbildlich für die Frage: Wie kann ein nachhaltiger Lebensstil - tragbar für zukünftige Generationen – aussehen und verwirklicht werden? Sie weisen uns hin auf die weltweit brisante - unbeantwortete - Frage: Was kommt nach dem Öl? HOT SPOTS
u.a. mit dem
HOT SPOTS OFFICE Nürnberg, 2010
Der SCHULTANKSTELLE KAUFBEUREN, 2010
Workshop PUBLIC AFFAIRS in der Platform3, München 2010
Mattress Factory, Pittsburgh, USA
Donnerstag, den 1. Dezember 2011 fanden sich Schülerinnen und Schüler der B11, Berufsschule für Bau, und Lehrende zusammen, um gemeinsam mit Karin Bergdolt ihren ehemals sogenannten Pausenraum um-, bzw. neu zu gestalten.
Ein sehr großer Raum, der gute Ideen und Zusammenarbeit erfordert, um den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden zu können.
Vor den Weihnachtsferien gab es bereits erste Planungsergebnisse - ab Januar 2012 werden diese in die Realität umgesetzt.
ongoing